7
Nov
2006

Die Geschichte vom kleinen Postpaket

Sparte: Geschichten

* gewidmet einem Paketboten, einem lieben Menschen *smile* - und dem deutschen Gesetzes-Verordnungs-Vorschriftendschungel *


Es war einmal ein kleines Postpaket, dass soooo gern in ein silbernes Gebirge reisen wollte um den Empfänger zu überraschen. Schließlich war sein Inhalt mit viel Liebe ausgesucht worden und auch nicht ganz billig! Deshalb sagte sich der Hersteller, der es gleich selbst auf seinen Weg bringen sollte:

"Dir soll nichts geschehen und du sollst keinen bösen Räubern in die Hände fallen, deshalb schicke ich Dich als DHL-Express-Ident-Päckchen! Und ich schicke Dich nicht nur dorthin, wohin es der Absender möchte, sondern ich schreibe seinen Namen mit ins Adressfeld, damit es keine Verwechslungen gibt!"

Gesagt – getan!

Und kurz nachdem es geordert worden war machte sich das kleine Päckchen als "DHL-Express-Ident-Paket" auf seinen weiten Weg vom Westen in den Osten eines großen Landes.

Dort angekommen, freute es sich: Bald würde es in den Armen seines Empfängers liegen und ihn überraschen!

Doch zu früh gejubelt!

Statt mit einem schönen gelben Auto wurde es von einem Mann eines "Servicepartners" gefahren, der noch nie bei dem Empfänger war… Und so war der Ärger fast schon vorprogrammiert!

An der Haustür schüttelte sich das Paket leicht vor Freude: "Gleich, GLEICH!"

Doch dann durchzuckte es ein Schreck: Auf dem Klingelschild stand nur der Namen des Empfängers – und nicht der des Schickers, wie es im Ident-Formular angegeben war! Ob das gut geht?

Nein, es ging schief!

Der Service-Bote wollte unbedingt den Ausweis des Schickers sehen, weil der ja auf dem Formular an erster Stelle eingetragen gewesen ist und der eigentliche Empfänger erst an zweiter Stelle! Alles andere war für ihn uninteressant…

"Was nun?" fragte sich das arme Paket besorgt.

Der Bote wusste Rat:

"Ich komme eben heute Abend vor 18.00 Uhr noch einmal wieder oder am Samstag, da wird der Schicker wohl zu Hause sein!"

Tja, der arbeitete aber in der anderen Hälfte des Landes und konnte deshalb nicht jeden Tag, ja nicht einmal jede Woche in seine Heimat fahren – und schon gar nicht, um lediglich ein Päckchen, dessen Inhalt er jemandem zu Hause geben wollte, in Empfang zu nehmen…

Doch die drei Leute, die in der Wohnung waren, hatten eine Idee:

"Wir rufen auf Arbeit an und dann bekommen sie ihre Ausweisnummer und die Bestätigung, das es wirklich seine Richtigkeit hat!"

Schon keimte Hoffnung in dem kleinen Päckchen auf, die jedoch von der Frage des Boten:

"… und die Unterschrift?"

jäh zunichte gemacht wurde. Da half auch kein Verweis mehr auf ein Unterschrifts-Fax, es gab keinen Weg für das kleine Päckchen an sein Ziel!

So fasste man den Beschluss, es an seinen Hersteller zurück zu senden. Das kleine Paket ließ traurig seine Verpackung hängen und schniefte heimlich. Das erweichte den Boten und er sagte:

"Der Schicker soll mich mal anrufen, vielleicht können wir uns ja unterwegs treffen!"

Das war gut gemeint, aber sooooo weit würde er wohl doch nicht fahren können! Das kleine Päckchen ergab sich in sein Schicksal, nie, NIEMALS seine Bestimmung erfüllen zu können!

Blutige Tränen



Aber dann gab es doch noch ein Happyend!


Nein, es ist jetzt nicht bei seinem Empfänger – noch nicht!

Es macht zur Zeit eine Bildungsreise kreuz und quer durch unser schönes Land bis an die Arbeitsstelle des Schickers, der ja die meiste Zeit des Tages - und damit eben auch der Zustellzeit des "Servicepartners" dort verbringt. Das sieht zwar der Arbeitgeber wieder nicht gern, aber er hatte ein Einsehen in diesem Fall!

Dann zeigt der Schicker seinen Ausweis dem dortigen Boten des Serviceunternehmens und unterschreibt. Anschließend nimmt er das Päckchen liebevoll in die Arme. Und während es sich voller Vorfreude auf ein zu Hause ankuschelt, klebt er ihm unter vielen Streicheleinheiten einen neuen Adressaufkleber auf den alten – einen, wo nur noch ein und nicht sein Name drauf steht!

Dann nimmt der Bote das kleine Päckchen wieder mit und es geht erneut auf die Reise kreuz und quer durchs Land…

… und irgendwann kommt es dann wieder bei dem hiesigen Boten des Serviceunternehmens an, das Partner des Unternehmens mit den großen gelben Autos ist.

Der Bote bringt es dann an einen Ort, den beide schon kennen – und da fällt dann ein weltreiseerfahrenes Paket überglücklich in die Arme seines Empfängers.







Nachtrag:

"SERVICE" kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie "Kundenbetreuung"...

Darauf wäre ich bei diesem Unternehmen nie gekommen!


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Download-Manager" - Hilfe gesucht!

Sparte: Privat

In letzter Zeit habe ich Dateien von 1,1 bis 1,5 GB downloaden können-wollen. Da das nicht einfach so geht (Vor allem wenn der Server wegen extrem hoher Nachfrage nur knapp 45 kB liefert!!!) habe ich den DownloadManager "GetRight" benutzt - dessen Testphase aber inzwischen ausgelaufen ist und der sich zwar noch ein paar Läufe hat gefallen lassen, jetzt aber das Verhalten meines PC recht kräftig beeinflußt. Leider kann ich die Lizenzgebühr von fast 30 Euronen diesen Monat nicht aufbringen, so dass ich einen neuen Manager benötige...

Meine Frage/Bitte: Kann mir jemand bitte einen guten DownloadManager empfehlen, der nach Möglichkeit gratis sein sollte, vor allem aber solche großen Datenmengen handeln kann?

Übrigens ist neuerdings der Verkauf von "second-Hand-Software" gestattet - braucht jemand sein "GetRight" nicht mehr?

Danke für die Hilfe!

Maik,
der "Download-Schratt" Schleppi-winke-winke


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24 Stunden Klicken gegen Internetzensur

Sparte: Tipps

"... Reporter ohne Grenzen (ROG) ruft Internetnutzer in aller Welt auf, online gegen Zensur im World-Wide-Web zu protestieren. Vom 7. November 11.00 Uhr bis 8. November 11.00 Uhr können auf www.rsf.org die „Schwarzen Löcher des Internets“ durch Klicken geschlossen werden. Außerdem kann man gegen die Zusammenarbeit von Yahoo mit den chinesischen Behörden aktiv werden und mit einem Blog auf der neuen ROG-Blog-Plattform die weltweite Arbeit der Organisation für Meinungsfreiheit unterstützen.


Gegen die „Schwarzen Löcher des Internets“

Auf RSF.org finden Sie während der 24 Stunden die 13 Länder aufgelistet, die die größten Feinde des Internets sind: Ägypten, China, Iran, Kuba, Myanmar, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Tunesien, Turkmenistan, Usbekistan, Vietnam, Weißrussland. Mit einem Klick auf eine interaktive Karte können Sie helfen, dass die „Schwarzen Löcher des Internets“ innerhalb der 24 Stunden verschwinden. Jeder Klick zählt. Und jeder Klick hilft Reporter ohne Grenzen, sich noch nachdrücklicher für einen freien Informationsfluss im Internet einzusetzen.


Eine kritische Nachricht aufnehmen für den Gründer von Yahoo

Auf www.rsf.org können Internetnutzer in aller Welt von ihrem Computer aus eine Nachricht an den Yahoo-Mitgründer Jerry Yang aufnehmen/sprechen. ROG sorgt dafür, dass Yang sie erhält. Warum Yahoo? Weil dieses Unternehmen das erste war, das seine Suchmaschinen in China zensiert hat. Und weil es seit Jahren mit der chinesischen Polizei zusammenarbeitet und dieser ermöglicht, Internetdissidenten zu verhaften und zu verurteilen. Der Journalist Shi Tao etwa ist mit Hilfe von Yahoo für zehn Jahre hinter Gittern. Andere internationale Unternehmen haben ähnlich agiert und sind ebenfalls von ROG kritisiert worden (www.internet.rsf.org). ..."




Quelle: PC-Daily


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Meine kleine Welt

"Der zweite Aufguß"

Der zweite Start ins Bloggerleben...

Überwachung? Nein Danke!



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