Gera - 1x hin und zurück!

9
Mrz
2009

Na dann werde ich mal...

Sparte: Gera - 1x hin und zurück!

Der Koffer ist gepackt, der Papierkram ist auf dem aktuellen Stand, der Familienabend zu Ende... Noch einmal schlafen, den Schleppi einpacken und dann morgen Früh ab nach Gera!

Nein, kein Urlaub - der wäre mir um Längen lieber!

Das Waldklinikum möchte mich wieder in seinen Hallen sehen, damit die verehrten Herren Chirurgius ihre Messer-Wetz-Künste an mir ausprobieren können!

Wenn ich wieder zurück bin, so in ein paar Wochen, melde ich mich wieder - vielleicht auch mal inzwischen, wenn ich irgendwo an eine "I-Net-Zapfstelle" heran komme! Wenn nicht, wird Euch sicher wie bisher auch Chatwoman mal sporadisch die eine oder andere Nachricht zu kommen lassen... (DANKE!)

Also dann - also Gute, bleibt schön (un-)anständig usw. usf. ...

... und Tschüß!


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28
Jan
2009

Anruf aus Gera

Sparte: Gera - 1x hin und zurück!

Nach der Absprache mit der Augenklinik und der Auswertung aller Unterlagen "darf" ih eher wieder ins Waldklinikum. Auch die Reihenfolge der OPs ist geändert worden: Zuerst muus nun doch das letzte Stück raus und das ziemlich bald...

So heißt es nun: am 24.02. Augenklinik - und dann am 10. 03. zur ersten grossen OP nach Gera...


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20
Jan
2009

1x Gera...

Sparte: Gera - 1x hin und zurück!

Kurze Zusammenassung, was bisher geschah:

Nachdem das letzte Jahr schwere, im wahrsten Sinn des Wortes "massive" Probleme brachte, gibt es nun endlich wieder einmal possitives zu berichten!

Anfang 2008 bin ich bei einem Gewicht von 274 kg für 35 Tage ins Koma gefallen. Nachdem ich aus dem SRH Waldklinikum Gera entlassen werden konnte, die dringend benötigte Reha aber wieder abgelehnt worden war, kam ich zur stationären Pflege in ein (Senioren-)Pflegeheim. Dort ging es mit dem Gewicht weiter abwärts - und mit mir aufwärts!! Ende Oktober konnte ich dann den "Sprung" wagen und ein völlig neues Leben beginnen: eine eigene Wohnung mit ambulanter Betreuung und vor allem: seit nunmehr einem halben Jahr mit einer Familie an meiner Seite, die mich liebt und so akzeptiert, wie ich bin: Mit meiner Krankheit und der exzessiven Adipositas per magna! (Also Ihr seht: auch massiv (ge-)wichtige Personen können die Liebe finden - und auch genießen! ;)

Heute war nun wieder ein großer Tag im Klinikum: Es ging um den OP-Fahrplan für 2009. Das wichtigste aber: Mein Gewicht beträgt nunmehr amtlich "nur" noch 169 kg!!!

Das sind in einem Jahr rund 105 (!) kg weniger, also durchschnnittlich 8 kg/Monat.

Selbstverständlich blieb das nicht ohne Folgen: Füllte ich noch im März 2008 das Bett zur Gänze aus und konnte mich nicht ohne Hilfe auf die Seite drehen (von Aufstehen oder gar Laufen ganz zu schweigen), so kann ich heute schon Treppen steigen, kleine Spaziergänge machen und auch die Körperpflege ist entschieden besser/leichter.

Diese Erfolge sind allerdings nicht in einem chirurgischen Eingriff begründet, sondern tatsächlich durch eine strenge Diät und die zunehmende Mobilität hart erkämpft worden! Dabei bedeutet harte Diät, dass vom Grundstoffwechsel her zur Versorgung des Körpers in Ruhe ca. 3.500 kcal benötigt worden wären, ich aber freiwillig bei Bewegung weiter auf 2.700 kcal zurückgegangen bin - gerade genug, um es nicht zum berüchtigten "Jojo-Effekt" kommen zu lassen, sondern eine konstante Gewichtsabnahme zu erzielen. Allerdings ist bei diesem Angaben die Verschiebung des Körperfettanteils zu Gunsten der Muskelmasse (Muskelaufbau durch zunehmende Mobilität) nicht berücksichtigt...)

Wie geht es nun weiter?

Nach meiner Augen-OP wird im März 2009 der OP-Plan aufgestellt: Es stehen noch 2 OPs für die Grunderkrankung an, gefolgt von einer Bauchdeckenplastik (auf Grund der bisherigen krankheitsbedingten 14 OPs im Bauchraum ist die Bauchdecke ein von Brüchen und Narben durchzogenes "Flickenfeld") und später dann noch die Entfernung der überschüssigen Haut, die sich nicht mehr von allein zurückbildet. Diese "Schürzen-Entfernung" gilt zwar im Allgemeinen als eine "Schönheits-OP", deren Kosten nicht von der Krankenkasse getragen werden - in meinem Fall wurde aber eine Einzelfallentscheidung getroffen und vorab die mündliche Zusage erteilt!

Nun heißt es nicht nachlassen und nicht aufgeben, denn jedes "geschmolzene" Kilo bringt mich dem OP-Erfolg (Und dem Wiederaufwachen nach der OP!) näher - und meine Familie ist mir eine ganz große Hilfe, für die ich mich an dieser Stelle auch einmal bedanken möchte!

... ebenso wie bei Euch, die Ihr mir in den ganzen Jahren treue Freunde gewesen seid und mich immer wieder zum Weitermachen motiviert habt!


Meine Hoffnung:
Mit diesen Zeilen denen etwas Mut machen, die ob ihrer Pfunde an sich zweifeln...


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17
Mai
2006

Krankenhausmitbringsel

Sparte: Gera - 1x hin und zurück!

"Wenn einer eine Reise tut..."

... bringt er oft etwas mit, zumeist ein paar kleine Andenken.

Auch mir ging es diesmal so, allerdings war mein Mitbringsel mehr der ungewollten Art und legt Zeugnis ab von den Pflegezuzständen in den Krankenhäusern. Damit gebe ich nicht den Schwestern die Schuld! Die arbeiten hartund versuchen, so manches aufzufangen, was die Gesundheitsreform einreißt. Doch was soll geschehen, wenn für

36 bettlägerige Patienten lediglich 2 Vollschwestern und 1 Hilfe

zur Verfügung stehen? Die meisten müssen gewaschen werden, etliche gefüttert, der normale Stationsbetrieb muß laufen...

Doch alles Verständnis für das Personal ändert nicht an meinem Unmut über solche Richtlinien wie nur eine "große Toilette" (Waschen von Kopf bis Fuß) pro Tag usw. Ob sich unsere VolksVERtreter auch nur so kümmerlich mit Wasser und Seife abgeben?

Ich glaube schon. Bei denen wäscht eine Hand die andere.

Mir hat der Aufenthalt im KH jedenfalls etwas beschert, was Dank guter Pflege trotz 2 1/2 Jahre Pflegebett bislang einen Bogen um mich machte:

einen Dekubitus:


Dieses Bild wurde gestern aufgenommen, als er sich schon schön zurückentwickelt hatte (Danke, Pfleger Frank, für Deine Mühe! Und auch Dir, Raidor!).

Veranlassung war, daß die Krankenkasse mit einem einfachen Verordnungsschein zur Dekubitusbehandlung nicht zufrieden war. Es mußte auf dem neuen Verordnunsschein sogar jede offene Stelle nach Lage und Größe beschrieben werden...

Mensch Leute, führt doch den Außendienst wieder ein! Damit wäre allen geholfen, Mißverständnisse blieben erspart - und ein Großteil Bürokratie fiele weg!


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8
Mai
2006

Waldschratts Heimkehr natürlich mit einem *lol*

Sparte: Gera - 1x hin und zurück!

Endlich schnupperte man in derLuft wie das Erzgebirge und der Krankenhausmief war dabei, sich zu verziehen

Nach rund 2 Stunden Fahrt im Discomobil (Jawohl, mir zu Ehren mit Musik und Flackerlicht!! (*) ) wieder zu Hause! Herrlich, selbst wenn man nur durch dieses kleine obere Seitenfenster schauen kann: Nach mehr als 2 Jahren Bäume, Straßen, Menschen so richtig sehen - und alles ist so groß und hüpft nicht in einer kleinen Glasröhre rum! ;)

Vor der Haustür dann das übliche "Schaulaufen", in dieser Hinsicht lebe ich hier eben noch wie mitten im Dorf. Wußten wir noch eine Weile auf die einheimischen Kameraden von Rettungsdienst und Feuerwehr warten. Na ja, leider hat sich mein Gesamtzustand seit dem letzt Mal stark verschlechert, diesmal war nichts mehr mit "auf eigenen Füßen"... Also so eine Rettungsplane drunter, den Schratt obendrauf und 6 Mann an die Seiten. Junge Junge, ich hätte NIE gedacht, wie eng die Türen wirklich sind!

Nachdem ich dann im Bettchen lag und der Spezialtransporter auf dem Weg zurück nach Hessen war, hätte alles so still und friedlich sein können.

Aber nicht bei mir!

Beim Runterrutschen von der Plane hatte sich der Blasenkatheder gelöst, ergo mußte ein frisches Laken ins Bett. Wie oft und bis zuletzt saß ich im Sessel am Fenster, also nicht lange gefackelt, das Bett ein Stück hochgefahren und mit Krücken und Geschnaufe in den Sessel gesetzt.

In.

Aber dann mußte ich wieder ins Bett, also aus dem Sessel:

raus.

Nur ist der Sessel rund 20 cm tiefer als das Bett - und im Krankenhaus braucht man immer noch 2 Mann, um mich von der parallel gesetellten Bettkante aus hochzuziehen.

Also nix mit aufstehen!

Was nun?

Ahja! Die perfekte Lösung!
In Hexenschußhaltung um den Tisch gekraucht und dort ins Bett plumpsen lassen...

Nachdem ich mit viel Mühe und Kunstgeschick dann endlich mein gesamten Körpergewicht auf den Beinen hatte- ging heimlich, still und und leise in die Knie ...

... und machte es mir auf dem Teppich vor der Blumenbank bequem und betrachtete die Welt aus einer Perspektive.

Leider brachte mich das nicht in mein Bett zurück.

Den Kraftakt vollführten dann 6 Kameraden der FFW unter viel Gelächter, in das ich herzhaft einstimmen wollte, aber meine Rippen dagegen protestierten.

So hatte ich zweimal an einem Tag die Feuerwehr mit Blaulicht im Haus und wie so oft bei aller Ka**e am Hals etwas zu lachen!



(*) Sondersignal aus versicherungsrechtlichen Gründen: Da ich nicht komplett angeschnallt werden konnte, hätte das z. B. beim Bremsen eine Unfallgefahr bedeutet. Also: Verzischt Euch, ihr Straßenhopser, hier komme ich!)


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Meine kleine Welt

"Der zweite Aufguß"

Der zweite Start ins Bloggerleben...

Überwachung? Nein Danke!



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